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Katarakt - Grauer Star
Was ist der graue Star, in der Fachsprache auch Katarakt genannt?
Der graue Star ist die Eintrübung der unter physiologischen Umständen klaren, durchsichtigen Augenlinse. Der graue Star ist keine Membran, die man von der Augenoberfläche entfernen kann, es führt nicht zur vollständigen Erblindung, es ist derzeit kein Medikament bekannt, welches seine Herausbildung, beziehungsweise Progression beeinflussen könnte.

Es ist die häufigste und am erfolgreichsten mittels einer Operation behandelbare Augenerkrankung!
Die häufigsten Symptome, Verdachtszeichen des grauen Stars:
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Langsame, oder zufällig festgestellte Sehminderung, welcher keine Schmerzen verursacht. |
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Lichtempfindlichkeit, Augenflimmern. |
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Häufiger Brillenwechsel mit sich ändernder Dioptrienzahl |
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Das Lesen ist auch ohne die bis dahin notwendige Lesebrille möglich. |
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Doppelsehen auf einem Auge. |
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Zum Lesen braucht man immer stärkeres Licht. |
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Sich verschlechternde Nachtsicht, z.B. beim Autofahren. |
Durch was wird der graue Star hervorgerufen?
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Am häufigsten mit dem Alter in Verbindung stehende Veränderung. |
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Es kommt manchmal auch gehäuft innerhalb einer Familie vor. |
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Es kommt nur sehr selten angeboren vor, dies kann dann zum einen durch Vererbung, zum anderen durch die intrauterine Schädigung des Fötus bedingt sein. |
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Es tritt gehäuft in Verbindung mit der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auf. |
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Als Nebenwirkung mancher, in der Hauptwirkung lebensrettender Medikamente (z.B. Steroide). |
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Als Folge eines größeren das Auge betreffenden Traumas. |
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Als Folgeschaden, Komplikation einer schweren Entzündung der Regenbogenhaut (Iris). |
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Es wird die schädigende Wirkung der längeren ohne Augenschutz erfolgten Sonneneinwirkung vermutet. |
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Es wird die negative Rolle des Alkohol und Tabakkonsums vermutet.
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Wann muss der graue Star operativ behandelt werden?
Heutzutage wird der Zeitpunkt des operativen Eingriffs gemeinsam vom Arzt und vom Patienten bestimmt. Wenn die, durch die Linseneintrübung hervorgerufene Verschlechterung des Sehvermögens die tägliche Lebensführung des Patienten stört (z.B. Lesen, Verkehr, Autofahren), ist der Zeitpunkt für einen operativen Eingriff gekommen.
Was ist das wesentliche an einer Operation des grauen Star?
Die Operation ist schmerzfrei, erfolgt unter lokaler Anästhesie, heutzutage wird diese Operation immer häufiger unter einer Tropenanästhesie vorgenommen.
Obwohl im Volksbewusstsein eine Operation des grauen Stars mit Hilfe des Laser durchgeführt wird, wird bei der Entfernung des Kataraktes nicht der Laser sondern das Ultraschall verwendet. Mit Hilfe des Ultraschalls kann man über eine kleine Schnittwunde die eingetrübte Linse zerstückeln, heraussaugen, und anschließend eine zusammenfaltbare weiche Kunststofflinse einsetzen. Nach einer solchen, so genannten Bleichemulsifikationsoperation kann der Patient nach einigen Tagen seinem alltäglichen Dingen mit einem vollständig wiederhergestellten Sehvermögen nachgehen.
Kann der graue Star erneut auftreten?
Nein. Die eingesetzte Kunststofflinse muss im späteren nicht ausgetauscht werden.



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